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Geschichte von Entrechaux
Die Geschichte von Entrechaux ist uns bekannt durch die Höhlen, die Werkzeuge, die Geräte und die Waffen aus behauenem Feuerstein (manche über 80.000 Jahre alt) welche an verschiedenen Orten, besonders in den Schluchten des Ouvèze gefunden wurden.
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Aber von diesem « Paradies der Vorgeschichte » haben wir heute nur noch wenig Zeugen, ausser in den Museen ( insbesondere Saint Germain en Laye) und in Privatsammlungen.
Später : die ältesten gefundenen, vorübergehenden, Niederlassungen sind ligurisch (3. Jt v.Ch. bis IV. Jh.) Diese Völker sind von den Kelten vertrieben worden, genauer von den Vokonten. Zwölf Dörfer in unserer Umgebung behaupten von ihnen abzustammen. Gewisse Geschichtsforscher sagen, dass im Sommer des Jahres 218 v.Ch, Hannibal der Karthager mit seinen Truppen und 37 Elefanten,den Weg durch das Bett des Ouvèze genommen hätte.. Diese Tiere haben übrigens einen Künstler, Zeuge dieses Ereignisses und Bewohner einer der Höhlen, inspiriert. Danach kamen die römischen Eroberungskriege, die gallorömische Zeit und die Pax Romana mit ihren Errungenschaften : Strassen, Wasserleitungen, Landwirtschaft, Handwerk, Töpferei usw.
Die Invasionen der Burgunder und der Franken haben dann die Besiedelung unserer Gegend beeinflusst, sowie später das Bündnis zwischen den ersten Grafen der Provence mit den Sarazenen.
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Die Geshichte vermischt sich dann mit jener der zwei Schlösser von Entrechaux. Das Kleine Schloss (Petit Château), mit seiner befestigten Kapelle und seiner in den Felsen gehauenen Wasserzisterne wurde durch die Bischöfe von Vaison um das Jahr 900 begonnen. Zur Zeit der Konflikte mit den Grafen von Toulouse war das Schloss gemeinsam mit dem Herrn des Dorfes bewohnt. Dieser baute später das grosse Schloss (Grand Château), unterhalb des ersten, mit einem Turm von über 20 Meter Höhe, der Saint-Laurent Kapelle, mehreren anderen Gebäuden, Festungsmauern mit zwei befestigten Toren.
ie Geshichte vermischt sich dann mit jener der zwei Schlösser von Entrechaux. Das Kleine Schloss (Petit Château), mit seiner befesteten Kapelle und seine in den Felsen gehauene Wasserzisterne wurde durch die Bischöfe von Vaison um das Jahr 900 begonnen. Zur Zeit der Konflikte mit den Grafen von Toulouse war das Schloss gemeinsam mit dem Herrn des Dorfes bewohnt. Dieser baute später das grosse Schloss (Grand Château), unterhalb des ersten, mit einem Turm von über 20 Meter Höhe, die Saint-Laurent Kapelle, mehrere andere Gebäude, Wallmauern mit zwei befestigten Toren.
Um diese Zeit wurden auch die drei schon erwähnten romanischen Kapellen gebaut. Die Religionskriege haben auch das Leben der Burg beeinflusst : 1563 wird sie an die Hugenotten übergeben. Dann kommt eine lange Zeit mit Plünderung, Mord, Erpressung. Die französische Revolution hat keine wichtigen Erreignisse mitgebracht, ausser dem Aufenthalt von Condorcet und, mit dem Dauphiné, das Verschwinden des Schwarzhandels. Nach der Revolution jedoch, hat eine vom Osten kommende Radikalistenbande die Zerstörung des Schlosses unternommen !
Im 19. Und 20. Jahrhundert hat sich das Dorf entwickelt und zählte zeitweis bis zu 1150 Einwohner. Diese haben jedoch nach und nach die steilen Bergwände verlassen. Die verbleibenden Mauern haben als Baumaterial für das neue Dorf, am Fusse des Berges, gedient. Die vorgenommene Restaurierung wird noch viel Zeit und Arbeit kosten ! Das letzte historische Ereignis war der zweite Weltkrieg und die « Résistance » mit ihren Tätigkeiten in der Drôme und auf dem Mont-Ventoux.
Was die wirtschaftliche Tätigkeit anbelangt : Der Anbau von Hanf und Krapp, die Kulturen der Maulbeerbäume und ihre Seidenraupen werden heutzutage nicht mehr betrieben. Reben, Wein, Obstbäume, Oliven, Tourismus sind die bedeutendsten Einnahmequellen des Dorfes.
Für mehr Informationen, siehe Bibliographie
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